Projekt CANAT

Das Projekt "CANAT"



Centro de Apoyo a Niños y Adolescentes Trabajadores


(Hilfszentrum für Kinder und Jugendliche, die arbeiten)



 Piura im Norden Perus ist eine der ärmsten Regionen des Landes. Mit der Hoffnung, Arbeit zu finden, ziehen die Menschen in die Städte. Doch ihre Träume werden in den meisten Fällen enttäuscht. Die Eltern können mit ihrem geringen Einkommen die Familie nicht ernähren. Deswegen müssen auch die Kinder früh zum Unterhalt beitragen. Zum Teil sind sie da gerade einmal fünf Jahre alt. Viele können deswegen die Schule nicht beenden. Wegen der Armut können sie sich auch keine Ausbildung leisten. Ungelernt arbeiten die meisten Kinder schwer. Sie sind Hilfsarbeiter in Läden und Restaurants oder Müllsortierer auf den Müllhalden.


Hauptziel von CANAT ist es, benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine grundlegende Schulbildung oder eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und sie gleichzeitig vor Ausbeutung im Kontext von Kinderarbeit zu schützen.



Hierfür hat CANAT zwei untergegliederte Projekte: "Manitos Creciendo" (Berufsausbildung für Jugendliche aus armen Familien und "Manitos Trabajando" (richtet sich an arbeitende Kinder "von der Straße").



CANAT verfolgt nicht nur das Ziel, die Kinderarbeit abzuschaffen. Das Sozialprogramm leistet viel mehr, damit die investierte Arbeit auch langfristig Früchte trägt. Deswegen werden die Ursachen und Auswirkungen von Kinderarbeit erfasst und möglichst ganzheitlich behoben. Gerade deswegen ist es beispielsweise wichtig, dass nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet wird, sondern auch ihre Familien mit in die Arbeit einbezogen werden. So werden Kinder und Jugendliche gestärkt und erhalten bessere Aussichten für ihre eigene Zukunft. Zurzeit kümmert sich das Zentrum um 340 Kinder und Jugendliche.



Weitere Informationen unter


https://www.jesuitenmission.de/projekte/projekte-in-lateinamerika/peru/sozialprogramm-canat.html

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